Kinder motivieren

Wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder gerne zur Schule gehen, das Lernen als etwas Sinnvolles begreifen und bereitwillig die Hausaufgaben erledigen. Ob sich diese Wünsche erfüllen, ob ein Kind sich anstrengt, wenig Widerstand zeigt und bei Misserfolgen nicht aufgibt, ist eng damit verknüpft, ob ein Kind motiviert ist.

Gerade weil das Thema "Motivation" für die schulische Entwicklung von Kindern eine große Rolle spielt, haben wir im nachfolgenden Online-Seminar die wichtigsten Punkte für Sie zusammen gefasst. Sie werden lernen, was Kinder motiviert und demotiviert und was Sie als Eltern zu dieser Entwicklung beitragen können.

Belohnungen: Nützlich oder schädlich?

Viele Eltern versuchen ihre Kinder durch Belohnungen zu motivieren und erhoffen sich, dass die Noten ihrer Kinder durch Geld und Geschenke für gute Zeugnisse besser werden. Nicht wenige lernen in Erziehungskursen, dass sich das Verhalten der Kinder durch Belohnungssysteme, bei denen sich die Kinder Punkte verdienen können, sehr effektiv beeinflussen lässt. Es stellt sich jedoch die Frage: Ist das wirklich sinnvoll?

Darauf eine Antwort zu geben ist gar nicht so einfach - und ein simples ja oder nein wäre falsch.

Die Droge Verwöhnung

Wir sind in einer Privatschule in Sao Paolo Brasilien. Die Schule ist umzäunt, insgesamt 15 bewaffnete Wachleute sichern das Areal. Beim grossen Eingangstor laden die Chauffeure im Minutentakt in grossen Wagen mit verdunkelten Scheiben die Kinder der gut situierten Eltern aus. Mitten in der Stadt: die grosse Armut. Neben den Kindern der Reichen besuchen 1000 Kinder aus Favelas die Schule.

Lernmotivation fördern: Die Macht des positiven Etiketts

Wofür wir motiviert sind, hängt auch davon ab, wie wir uns selbst sehen. Manchmal belegen uns andere Menschen mit einem Etikett, das unser Denken über uns selbst beeinflusst - im positiven wie negativen Sinn.

Lernmotivation: 10 Kurztipps

Die folgenden zehn Tipps zum Thema Lernmotivation erschienen nach und nach auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/mitkindernlernen

Viel Spass beim Lesen und viel Erfolg beim Umsetzen!

Texte: Fabian Grolimund und Stefanie Rietzler / Zeichnungen: Maya Grolimund

Lernmotivation: Der richtige Lernort

Eltern haben oft fixe Vorstellungen davon, wo ihr Kind am besten lernen kann. Der IKEA-Pult ist gekauft und das Zimmer so eingerichtet, dass der Erledigung der Hausaufgaben scheinbar nichts im Wege stehen sollte. Das Kind soll sich nun bitte ins Zimmer begeben und dort am vorgesehenen Platz auf dem ergomisch optimierten Stuhl seine Hausaufgaben verrichten. Nur: Da haben die Eltern ihre Rechnung meist ohne das Kind gemacht...

Lernmotivation: Der richtige Zeitpunkt

Manchmal sind es simple Dinge, die wesentlich zur Lernmotivation beitragen - zum Beispiel die Wahl eines geeigneten Zeitpunkts. 

Lesemotivation fördern

Die Lesemotivation eines Kindes zu fördern gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Schule und Eltern. Kinder, die gerne lesen, lesen meist schneller und besser. Sie können Texte rascher erfassen, verfügen über ein ausgeprägteres Textverständnis und können daher alle textlastigen Fächer (Biologie, Geschichte, Geografie, Deutsch etc.) besser bewältigen. Vielfach profitiert auch die Rechtschreibung vom häufigen Lesen. 

Mein Kind- ein Minimalist

Viele Eltern ärgern sich darüber, dass ihre Kinder nicht dazu bereit sind, mehr als das absolute Minimum zu machen. Die Hausaufgaben werden schnell und schludrig erledigt und für die Prüfungen wird kaum gelernt. Wie können Eltern dieser Haltung begegnen?

Mission Motivation- was wir von Computerspielen lernen können

Wie gebannt starrt Sandro auf den flackernden Bildschirm seiner Spielkonsole. Seine Finger huschen blitzschnell über den Controller, die Mimik ein Wechselspiel aus Freude, Stolz, Frustration und Aggression. Sandros Mutter steht der Gaming-Begeisterung ihres Sohnes kritisch gegenüber. Sie würde es begrüssen, wenn ihr Sohn in seiner Freizeit lieber einmal die Nase in ein Buch stecken oder mit einem realen Fussball nach draussen gehen würde, anstatt ihn nur virtuell über den Rasen zu schieben. Wenn diese Begeisterung und Ausdauer doch nur einmal auf andere Bereiche überschwappen könnte!

Motivation 1: Loben

Wie Sie Lob gezielt einsetzen, um Ihr Kind zu unterstützen.

Motivation 2: Anweisungen geben

Grenzen setzen und Struktur geben kann dem Kind helfen, sich besser zurecht zu finden.

Motivation 3: Grenzen setzen

Grenzen geben  einem Kind Sicherheit und einen geschützten Rahmen, in dem es sich entwickeln kann. Was Sie dabei beachten sollten erfahren Sie hier.

Motivation 4: Konsequent reagieren

Wenn ein Kind die Folgen seiner Handlungen erlebt, kann es mit der Zeit besser einschätzen, welche Verhaltensweisen gut und welche weniger zielführend sind. 

Motivation 5: Sinn vermitteln

"Wenn ich es nicht brauche, ist es mir nicht wichtig"- wir alle möchten unser Tun als etwas Sinnvolles und Nützliches erleben. Dies spielt insbesondere beim Lernen eine bedeutsame Rolle.

Motivieren statt verwöhnen

Sie möchten, dass Ihr Kind sich anstrengt und es unterstützen, Sie möchten aber auch, dass Ihr Kind zu einem selbstständigen Menschen heranwächst. Wie Sie diese beiden Aspekte miteinander vereinbaren können, erfahren Sie hier.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Wenn wir in Seminaren die Frage stellen, wie man die Lernmotivation von Kindern steigern könnte, wird oft das Motto "Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen" genannt - verbunden mit dem Vorschlag, sich nach dem Lernen eine Belohung zu gönnen. 

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