Prüfungsängste und Schulängste bewältigen

Prüfungsängste reduzieren durch eine konstruktive Sichtweise

Kinder und Jugendliche, die unter Prüfungsängsten leiden, zeigen spezifische Denkmuster, die die Angst und Hilflosigkeit verstärken. In unseren Seminaren für Jugendliche (Clever lernen für Kinder von 11 bis 13 Jahren) vermitteln wir Kindern und Jugendlichen unter anderem hilfreiche Perspektiven für den Umgang mit Prüfungen. Wie Sie als Mutter oder Vater diese Vorgehensweise selbst nutzen können, um Ihrem Kind aus negativen Denkspiralen herauszuhelfen und damit Prüfungsängste zu reduzieren, erfahren Sie hier.

Prüfungsangst: Tipps gegen Blackouts

"Und plötzlich ging gar nichts mehr! - Mein Kopf war wie leer - alles war weg! Als die Prüfung vorbei war, ist mir alles wieder eingefallen!"

Auswirkungen von Prüfungsangst

Leistungsangst motiviert nicht dazu, Erfolg anzustreben, sondern dazu, sein Selbstwertgefühl zu schützen und Sicherheit herzustellen.

Ursachen von Prüfungsangst und Leistungsstress

Prüfungsängste entstehen aus einem Zusammenwirken mehrerer Faktoren.

Prüfungsangst: Einleitung

Es gibt Probleme, die sind laut: Jeder spricht darüber, sie sorgen für Schlagzeilen und Politiker wollen etwas dagegen unternehmen oder zumindest für solche Vorhaben gewählt werden - Probleme wie Jugendgewalt, Mobbing, Sucht und ADHS.

Und es gibt Probleme, die sind leise – sie gehen im Lärm des Alltags fast unter. Ein solches Problem ist die Nervosität, die viele Kinder und Jugendliche beim Lernen empfinden und die Angst, die sie überfällt, wenn sie an die Schule, Prüfungen und Vorträge denken.

Mit Perfektionismus umgehen

Perfektionistische Kinder möchten alles besonders gut machen. Sie stellen hohe Erwartungen an sich selbst und möchten beispielsweise neue Aufgaben auf Anhieb beherrschen. Sie sind wütend auf sich selbst, wenn sie nicht gleich auf ein richtiges Ergebnis kommen, nehmen sich einzelne Fehler oder Misserfolge stark zu Herzen und gönnen sich kaum Ruhepausen. Die meisten dieser Kinder reagieren sehr sensibel und stark emotional (weinen, Wutausbrüche) auf Kritik, gleichzeitig können sie sich nur schwer über positives Feedback freuen, weil sie viel Wertschätzendes als getarnten Angriff empfinden und Lob „überhören“.  Nicht selten machen sie sich viele Sorgen darüber, dass ihre Leistung nicht gut genug ist und machen ihren Wert als Mensch von ihren Noten abhängig.

Schulangst 1: Einleitung

Warum fürchtet sich mein Kind vor der Schule?

Schulangst 2: Formen der Schulangst

Psychologen unterscheiden grundsätzlich zwischen zwei Formen der Schulverweigerung, die -im Gegensatz zu Schulschwänzen- von Eltern geduldet wird. Im Fall von Schulangst ist die Schule selbst der Auslöser des Vermeidungsverhaltens. Das Kind versucht Situationen und Personen zu meiden, die in Verbindung mit der Schule gebracht werden können. Dem gegenüber fürchtet das Kind bei der Schulphobie vielmehr die Trennung zu seiner Bezugsperson, das heisst zu seiner Mutter oder zu seinem Vater. Eine Schulphobie hält Kinder meist nicht davon ab, Hausaufgaben zu machen oder sich auf Arbeiten vorzubereiten. Sie sind trotz allem lernbereit und diszipliniert.

Schulangst 3: Hat mein Kind Schulangst?

Anhand der folgenden Checkliste können Sie für sich präzisieren, ob Ihr Kind an Schulangst leiden könnte.

Schulangst 4: Wie können Eltern helfen?

Immer häufiger leiden Kinder unter Schulangst. Dabei sind die Gründe oft vielfältig und die Symptome nicht immer ganz eindeutig. Sollten Sie durch die Beantwortung der Checkliste zu dem Schluss gekommen sein, dass Ihr Kind womöglich an Schulangst leidet, erfahren Sie hier, wie Sie ihr Kind wirkungsvoll unterstützen können. 

Akademie für Lerncoaching

Albulastrasse 57

8048 Zürich

seminar@mitkindernlernen.ch

Kontakt